Energiesparen - Ein kleiner Dreh bewirkt Wunder
Geschrieben von Bobo on Juli 24th, 2008 in Energie und Umwelt.
Energiesparen ist in aller Munde und manchmal bewirken kleine Veränderungen in den Gewohnheiten wahre Wunder auf der jährlichen Abrechnung der Energieversorger.
Einfachstes Beispiel: Kleiden Sie sich auch zu Hause der Jahreszeit entsprechend. Wer erwartet auch im Winter in seinen eigenen vier Wänden in Shorts und Unterhemd herum zu laufen, der darf sich auch nicht über den immensen Energiehungern seiner Heizanlage wundern. Das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht das Sie im Winter den Anorak auch zu Hause gleich anbehalten sollten.
Als Verbraucher muss man sich nämlich klar machen, das die Verringerung der Raumtemperatur um etwa zwei Grad, schon eine Einsparung von 12 Prozent an Heizenergie mit sich bringt. Hier spart der Dreh am Heizungsthermostat bares Geld für den Verbraucher.
Aber welche Temperaturen sind angemessen oder sinnvoll?
In Büroräumen und Wohnräumen also Räumen mit überwiegend sitzender Tätigkeiten gelten 22 Grad in der Regel als angemessen. Natürlich entscheidet, besonders in den hauptsächlichen Aufenthaltsräumen einer Wohnung, immer das eigene subjektive Empfinden.
In Treppenhäuser gelten Temperaturen zwischen 15 - 18 Grad schon als ausreichend. Für Abstellkammern und Lagerräume gelten wiederum 10 - 15 Grad als angemessen.
Besitzen Sie eine Heizanlage mit Raumthermostaten dann sollten Sie Einstellungen überprüfen. Besitzen sie keine Heizthermostate dann sollten Sie mal ernsthaft über die Anschaffung und die häufig damit verbundene Modernisierung der Heizanlage nachdenken.
Der Griff zu Thermostat oder zum Temperaturregler der Heizung ist einer der besten Wege Energie zu sparen, insbesondere da die Heizkosten immer einer der größten Posten auf der jährlichen Turnusrechnung sind.
Artikel von Bobo - Seite Besuchen