Archive for the 'Gesundheit' Category

Schwerhörigkeit und die verschiedenen Arten des Hörverlustes

Written by Bobo on Donnerstag, November 24th, 2011 in Gesundheit.

Zunächst unterscheidet man bei Schwerhörigkeit (Hypakusis) 3 verschiedene Arten von Hörverlust. Diese werden danach Unterteil, wo genau die Hörstörung auftritt. Die Schalleitungsschwerhörigkeit oder auch Mittelohrschwerhörigkeit, bezeichnet demnach eine Störung der Schallübertragung im äußeren bzw. im Mittelohr. Der Hörverlust liegt hier bei ca. 25-65 Dezibel. Man spricht hier von leichtem bis mittlerem Hörverlust. Ursachen dafür sind häufig Entzündungen und Fremdkörper im Gehörgang sowie eine klassische Mittelohrentzündung. Diese Art der Schwerhörigkeit ist oft auch nur von kurzer Dauer geprägt  und kann meistens mit einer medikamentösen Behandlung gelöst werden. Unter Umständen kann jedoch auch eine Operation oder eine Hörgerät bzw. eine Implantatslösung Abhilfe schaffen.

Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit oder auch Innenohrschwerhörigkeit, bezeichnet die Form der Schwerhörigkeit, bei der die in der Cochlea ( Hörschnecke) befindlichen Haar-Sinneszellen beschädigt oder zerstört werden. Diese Art des Hörverlusts ist in der Regel von längerer Dauer. Auch das Spektrum des Hörverlusts ist hier von leichter bis hochgradiger Schwerhörigkeit anzusiedeln. Gründe hierfür sind meistens eine angeborene Schwerhörigkeit, Schädeltraumata, Infektionen, Altersdegeneration aber auch ein Hörsturz kommt unter anderem in Frage. Eine schwächere Störung kann meistens mit einem normalen Hörgerät bzw. einem Mittelohr-Implantat behandelt werden. Bei schwererem Hörverlust wird überwiegend zur Verwendung eines Cochlea-Implantates geraten, das die Funktionen der Haar-Sinneszellen nahezu vollständig ersetzen und übernehmen kann. Die Haar-Sinneszellen nehmen mit ihren feinen Härchen den Schall auf, der vom äußeren Ohr über das Mittelohr in das Innenohr übertragen wird. Sie geben den Schall in Form von elektrischen Impulsen an den Hörnerv weiter.

Von einer kombinierten Schwerhörigkeit spricht man dann, wenn sowohl eine Schallempfindungsschwerhörigkeit als auch eine Schallleitungsschwerhörigkeit vorliegt. Ursachen und Behandlungen können hier sehr variieren liegen aber im Grunde bei ähnlichen Methoden, wie bei den anderen Arten des Hörverlustes.

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Neun von Zehn abgelehnt

Written by Bobo on Mittwoch, Dezember 19th, 2007 in Beruf, Gesundheit.

Häufige Ablehnungen bei Berufskrankheiten

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben in Deutschland einen schlechten Ruf. Betroffene und auf Sozialrecht spezialisierte Anwälte beschreiben die Taktik der Berufsgenossenschaften übereinstimmend mit: „hinhalten, zermürben, ablehnen”. Tatsache ist das die Berufsgenossenschaften rund 90 Prozent aller Anträge auf Zahlung einer Rente wegen einer Berufskrankheit ablehnen!

Die Ablehnung muss aber nicht zwangsläufig das Ende bedeuten, gegen den Bescheid kann ein Versicherter bei der Berufsgenossenschaft binnen vier Wochen Widerspruch einlegen. Das führt dazu das die Berufsgenossenschaft das Anliegen des Versicherten dann nochmals prüft.

Bleibt es dann immer noch bei der Ablehnung, so kann der Betroffene wiederum binnen vier Wochen Klage beim zuständigen Sozialgericht erheben. Welches Sozialgericht zuständig ist und die Adresse des Gerichtes muss die Berufsgenossenschaft dem Betroffenen zusammen mit dem Ablehnungsbescheid übermitteln.

In der ersten Instanz kostet das Verfahren nichts, in der zweiten Instanz muss der Kläger einen Anwalt nehmen und natürlich auch bezahlen, falls er verliert. Beratung und Hilfe finden Betroffene bei den Gewerkschaften und beim Sozialverband Deutschland in Berlin.

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Kinder und Zuzahlungen

Written by Bobo on Dienstag, Dezember 4th, 2007 in Gesundheit.

Befreiung von der Zuzahlung für Kinder 

Seit der Gesundheitsreform ist der Umfang der Zuzahlungen für gesetzlich Versicherte stetig angewachsen. Was für Erwachsene gilt muss aber nicht zwangsläufig für die, über die Familienversicherung mitversicherten, Kinder gelten.

Kinder bis zum 18. Lebensjahr sind von Zahlungen für Heilmittel, Massagen, Krankengymnastik und die Praxisgebühr befreit. Kinder unter zwölf Jahren bekommen darüber hinaus auch sonst nicht mehr verordnungsfähige Medikamente wie Husten- und Schnupfenmittel auf Kassenkosten.

Bei Impfungen gilt: Der Gemeinsame Bundesausschuss und die Ständige Impfkommission geben bis 1. Juli verbindliche Impfempfehlungen heraus, diese müssen dann alle Kassen bezahlen.

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