Archive for the 'Geldanlagen' Category

Alternativen zu reinen Tagesgeldkonten

Written by Daniel Franke on Mittwoch, Juli 16th, 2008 in Geldanlagen.

Derzeit boomt wohl keine andere Sparform dermaßen wie Tages- oder Festgeldkonten. Die meisten Anleger sichern nach den Kursanstiegen der letzten Jahre und den Turbulenzen der letzten Monate lieber ihr Geld und warten ab, bis sich die Märkte wieder beruhigt haben oder etwa die US-Konjunktur wieder an Fahrt aufnimmt.

Besonders bei den Tagesgeldkonten kommt es dem aufmerksamen Verbraucher dabei derzeit vor, als würden sich die Banken um Neukunden regelrecht rangeln. Da wird mit Zinsen weit oberhalb des Refinanzierungszinses der EZB geworben, wenn meist auch nur zeitlich begrenzt.

Doch müssen es unbedingt reine Tagesgeldkonten sein, auf die man sein Geld anlegt? Wer einmal abseits bekannter Wege sucht, wird etwa im Kreditkartenbereich ebenso fündig.

Die Vergleiche auf Finanzportalen etwa zeigen dem Anleger, dass es auch bei Kreditkarten Angebote gibt, bei denen sich die Guthabenzinsen nicht hinter den Zinsen guter Tagesgeldangebote verstecken müssen. Somit böte sich das beliebte Plastikgeld nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als Anlageform an.

Eine recht interessante Sache nebenbei: die von vielen Banken derzeit so aggressiv beworbenen Einstiegszinssätze für Finanzierungen verleiten immer wieder Anleger zu der Annahme, man könne doch einen Kredit aufnehmen, das Geld aus diesem auf ein Tagesgeldkonto legen und verdiene unterm Strich an der Zinsdifferenz. Wie ein kurzer Zinsüberblick etwa auf http://www.online-kredite.com zeigt, ist dieser Gedanke an sich ja nicht schlecht, nur wird dabei vergessen, dass diese so genannten Schaufensterzinsen meist nur für ein oder zwei Kombinationen und auch nur bei allerbester Bonität gelten, von der Steuerpflicht bei Zinserträgen oberhalb des Freibetrages einmal ganz zu schweigen.

Um aber auf die Tagesgeldkonten zurückzukommen lässt sich hier feststellen, dass es wohl für jeden Verbraucher ein passendes Angebot gibt.

Wer auch im Urlaub oder von unterwegs auf sein Geld zugreifen will, wählt etwa ein hoch verzinstes Girokonto oder eine der eben angesprochenen Kreditkarten.

Wer hingegen mehr Wert auf die beste Verzinsung legt, der wird sich entweder für ein reinrassiges Tagesgeldkonto oder aber eine der am Markt offerierten Kombinationen aus Tagesgeldkonto und Depotkonto entscheiden dürfen.

Artikel von Daniel Franke - Seite Besuchen

Festgeld besser als Sparbuch

Written by netnut on Freitag, April 18th, 2008 in Geldanlagen.

Eine flexible Geldreserve in der Hinterhand zu haben, kann nicht schaden. Ein kaputtes Auto, eine unvorhergesehene Reparatur am Haus oder schlicht besondere Konsumwünsche, die nicht warten können, erfordern eine stets bereite Liquiditätsreserve. Viele Verbraucher in Deutschland deponieren daher einige Tausend Euro oder mehr auf dem traditionellen Sparbuch.

Auf diesem beleibten Anlageprodukt aber werden nur sehr wenige Zinsen geboten; kaum mehr als ein Prozent im Jahr sind zu holen. Angesichts einer Inflation in Deutschland von etwas mehr als drei Prozent erfolgt demnach keine reale Mehrung des Vermögens, sondern vielmehr ein sukzessiver Verlust der Kaufkraft.

Um diesem wenig erbaulichen Umstand entgegenzuwirken, sollten Bankkunden in kurzfristige Festgelder investieren. Kreditinstitute bieten Engagements bereits für Laufzeiten ab dreißig Tagen an. Die Festgeld Zinsen belaufen sich aktuell auf etwa 3,25 Prozent, also dem in etwa dreifachen Zinssatz, der auf dem Sparbuch gilt. Das Kapital ist so gegen die Inflation geschützt und dennoch binnen relativ kurzer Zeit verfügbar.

Sicher ist eine solche Anlege selbstredend auch. Selbst wenn der Supergau eintritt und die Bank des Vertrauens in die Insolvenz geht, bleiben die Einlagen – zumindest bis zu einer gewissen Höhe – erhalten. Dies wird durch die Mitgliedschaft des Instituts in einem Fonds zur Einlagensicherung garantiert, die in der Bundesrepublik gesetzlich vorgeschrieben ist.

Anleger, denen weniger die ständige Verfügbarkeit, sondern mehr eine hohe Rendite für ihre Guthaben wichtig ist, legen ihr Geld für einen längeren Zeitraum an. Wer sich zum Beispiel für zwölf Monate bindet, der bekommt von den meisten Banken schon Zinsen von über vier Prozent im Jahr. Es gilt: Je länger das Geld fest gebunden ist, desto attraktiver sollte der Zinssatz ausfallen. Schließlich muss der Verzicht auf die Liquidität auch angemessen vergütet werden. Dieser Grundsatz gilt derzeit jedoch nur bis zu einer Anlagedauer von etwas zwei Jahren, längerfristige Anlagen werden in der Regel mit einem etwas geringeren Satz verzinst.

Verbraucher sollten keinesfalls vergessen, ihrem Geldhaus einen Freistellungsauftrag zu erteilen, damit der Fiskus so wenig wie möglich an den Zinszahlungen profitiert.

Artikel von netnut - Seite Besuchen

Fragen zum Fonds

Written by Bobo on Mittwoch, November 28th, 2007 in Geldanlagen.

Diese Fragen sollten Sie klären, bevor Sie sich für einen Fonds entscheiden. 

Welche Ziele verfolge ich mit meiner Anlage? Will ich mein Geld möglichstsicher anlegen, auch wenn die Rendite dann etwas geringer ausfällt? Benötige ich einen bestimmten Betrag zu einem festen Zeitpunkt oder bin ich flexibel und kann Schwächephasen mit Verlusten am Markt durchstehen?

Je ungebundener ich bin, umso chancen- und risikoreicher kann ich anlegen. Benötige ich das Geld hingegen zu einem bestimmten Zeitpunkt, muss ich vorsichtiger agieren.

Welchen Zeithorizont habe ich?

Je länger dieser ist, umso risikoreicher kann ich anlegen, denn im langfristigen Verlauf gleichen Kursgewinne zwischenzeitliche Verluste aus.

Kann ich bei Verlusten nachts noch ruhig schlafen? Oder ist mir ein stabiler Kursverlauf mit geringen Schwankungen und dafür geringeren Erträgen lieber?

Anleger, die das Risiko scheuen, sind mit Rentenfonds oder Immobilienfonds besser bedient als mit Aktienfonds. Die eignen sich dagegen für Investoren, die die Berg- und Talfahrt an den Börsen verschmerzen können.

Wie ist mein Gesamtvermögen aufgeteilt? Wie hoch ist der Anteil des Wertpapiervermögens? Brauche ich kurzfristig Geld, investiere ich in einen Geldmarktfonds. Habe ich schon einen ausreichend großen Teil in sichere Anlagen investiert?

Dann kann ich mit dem übrigen Geld Aktienfonds kaufen. Möchte ich die Aufteilung meines Wertpapiervermögens nicht selbst anpassen, lohnen sich Dachfonds.

Artikel von Bobo - Seite Besuchen