Archive for Januar, 2008

Handwerkerrechnungen im europäischen Ausland

Written by Bobo on Mittwoch, Januar 30th, 2008 in Steuern und Steuerecht.

Änderung im Steuerrecht ab 2008 bezüglich Handwerksleistungen

Bislang konnte man nur für deutsche Haushalte Handwerkerrechnungen und Leistungen von Unternehmen die haushaltsnahe Dienstleistungen (Reparaturen, Gartenarbeiten, Renovierungen, etc.) erbringen auf seine Steuern anrechnen lassen. Ab 2008 tritt eine Änderung in Kraft. Nun gilt dies auch für Haushalte in der Europäischen Union und im europäischen Wirtschaftsraum. Wer also beispielsweise eine nicht vermietete Ferienwohnung in Ungarn renovieren lässt, kann dafür in seiner deutschen Steuererklärung auf eine Anrechnung der dabei angefallenen Arbeitskosten auf seine Steuer bestehen.

Dabei gelten die gleichen Bedingungen wie bisher, man kann nur jeweils 20 Prozent der Arbeitsleistung (Rechnung) und in einer Höhe von maximal 600 Euro pro Jahr auf seine Steuer anrechnen lassen.

Wichtig: Diese Neuerung betrifft alle noch änderbaren Steuerbescheide der letzten Jahre!

Geändert wurde auch: Der Steuererklärung müssen nicht mehr zwingend die Rechnung über die Dienstleistung / Handwerksleistung und zusätzlich noch der Kontoauszug als Nachweis der Bezahlung beigefügt werden. Diese sind nur noch auf Anfrage vorzulegen. Zweck dieser Maßnahme ist es die Leute zu animieren mehr Steuererklärung übers Internet per »Elster« ans Finanzamt zu schicken.

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Augen auf beim Tagesgeldkonto

Written by netnut on Dienstag, Januar 29th, 2008 in Finanzen.

Durch massive Werbung und Kämpfen um Kunden zwischen verschiedenen Banken ist in den letzten Jahren das Tagesgeldkonto zunehmend populärer geworden. Parkte der unbedarfte Anleger noch vor fünf Jahren seine nicht benötigte Liquidität auf Sparbüchern oder gar dem Girokonto, so ist heute das Tagesgeldkonto die übliche Variante zum Parken nicht benötigter Mittel.

Mit Zinssätzen von durchschnittlich vier bis fünf Prozent locken insbesondere Internetbanken die Kunden zur Eröffnung. Häufig wird gleich ein Depotkonto oder Girokonto mit eröffnet, weil die Bank sich Einnahmen aus Wertpapiergeschäften des neuen Kunden erhofft oder ihn gleich ganz an sich binden möchte.

Hier sollte vor der Eröffnung des Kontos genau geprüft werden, ob die zusätzlichen Konten nicht eventuell auch zusätzliche Kosten verursachen. Generell gilt es auf einiges zu achten, wenn ein Tagesgeldkonto den gewünschten Effekt einer profitablen und sicheren Geldanlage erfüllen soll. Zum einen sollte beachtet werden, bis zu welchem Anlagebetrag die gebotenen Tagesgeld Zinsen gelten. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, für welchen Zeitraum die Rendite zugesagt wird. Oft sind diese Zeiträume sehr kurz, manchmal sogar nur drei Monate, so dass der zunächst attraktiv erscheinende Zins sich nach einigen Monaten in ein Sparbuch Pendant verwandelt. Der Kunde kann sich hohe Zinsen aber für längere Zeit sichern, indem er häufig die Bank wechselt. So kommt er laufend in den Genuss der Neukundenangebote und somit ständig hoher Zinsen auf das Tagesgeld.

Weiterhin gilt es zu beachten, dass Zinserträge der neu eingeführten Abgeltungssteuer unterliegen und somit fünfundzwanzig Prozent zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag automatisch von der Bank einbehalten werden. Der Sparerfreibetrag in Höhe von 801 Euro bei Ledigen und 1602 Euro bei zusammen veranlagten Ehepaaren ist davon nicht berührt, sofern der Bank ein Freistellungsauftrag erteilt wurde. Ein solcher Freistellungsauftrag kann zwar auch mehreren Banken erteilt werden, diese dürfen in der Summe jedoch den Höchstbetrag nicht übersteigen. Sämtliche Zinsgewinne die 801 bzw. 1602 Euro im Jahr übersteigen unterliegen somit auch der Abgeltungssteuer.

Generell sind Tagesgeldkonten gut dazu geeignet, die eiserne Reserve profitabler zu parken als auf einem Sparbuch oder dem Girokonto bei der Hausbank. Als alleinige, langfristig ausgerichtete Geldanlage taugen sie jedoch nicht, weil die Renditen an den Aktienmärkten deutlich oberhalb denen auf Tagesgeldkonten liegen.

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HDTV

Written by Bobo on Montag, Januar 28th, 2008 in Entertainment, Technik.

Wer sich heutzutage einen Fernseher kaufen will, muss beim ausgewählten Gerät darauf achten das er nicht nur für PAL-Sendungen, sondern auch für HDTV gerüstet sein sollte. Es reicht leider nicht nur aus die Unterschiede zwischen Plasma- und LCD-Fernsehern zu kennen. Um keine Problem mit den hochauflösenden Inhalten zu bekommen sollte der neue Fernseher mindestens die HDTV-Auflösung 720p beherrschen oder wie bereits bei vielen aktuellen Geräte gleich 1080p unterstützen.

Leider verspricht das „HD-ready” Logo nicht automatisch die Zukunftssicherheit, dazu sind die Konditionen für das zu schwammig formuliert.

Das “HD-ready” Logo besagt zwar das der Fernseher mit 720p zurecht kommt, er muss dieses Format aber keinesfalls direkt darstellen, sondern lediglich dessen Bildsignale verarbeiten können. Sie merken es kommt jetzt weniger auf die Auflösung des Bildschirms an, als auf die interne Signalverarbeitung.

HDMI-Schnittstellen für die ZukunftUm hochauflösende Sendungen und Inhalte überhaupt zu empfangen ist eine HDMI-Schnittstelle Voraussetzung. Um für die Zukunft gerüstet zu sein wären sogar zwei optimal. Ohne eine Mindestausstattung an Schnittstellen geht es eben nicht.

Um HDTV-Sendungen zu empfangen, muss ein Flachbild-Fernseher mindestens über eine DVI-Schnittstelle und viel besser über einen HDMI-Eingang verfügen. Beide Schnittstellen übertragen die Fernsehsignale digital und verlustfrei. Diese digitalen Schnittstellen verlangt der verbraucherunfreundliche Kopierschutz HDCP, mit dem Fernsehsendungen zukünftig verschlüsselt werden.

Fernsehgeräte die weder HDMI noch DVI unterstützt sollte man links liegen lassen. Auf DVI die eigentlich eine PC-Schnittstelle ist kann man zwar verzichten, weil sie in der Unterhaltungselektronik wenig verbreitet ist. Aber HDMI sollt auf jeden Fall mit an Bord sein. Lassen Sie sich nicht mit dem Argument vertrösten, dass sich hochauflösendes Fernsehen auch über den analogen Komponenteneingang empfangen lässt. Das stimmt zwar prinzipiell bei analoger Verbindung ist die Bildqualität schlechter als bei digitaler Übertragung. Zudem schalten viele Rechteinhaber den Komponenten-Eingang ohnehin ab, um analoge Kopien ihrer HD-Videos zu verhindern.

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